PREVENTION AT WORK - Die Nominierten 2012

Aus den eingereichten Bewerbungen hat die Expertenjury der jeweiligen Kategorie die preiswürdigsten Projekte für die Shortlist ausgewählt. Die Nominierten in der Kategorie Prevention at Work 2012 lauten:

1) Dr. Anja Berkenfeld, Dr. Werner Mölders und Dr. Jörg Augustin, ThyssenKrupp AG: „ThyssenKrupp Gesundheitsaktion Darmkrebsvorsorge"

 Dr. Anja Berkenfeld Ralph Labonte mit seinem Ärzteteam

Die Darmkrebsvorsorgeaktion bei ThyssenKrupp wurde erstmals deutschlandweit in allen 121 Geschäftseinheiten des Konzerns durchgeführt. Alle Mitarbeiter ab 45 Jahren wurden durch individuelle Anschreiben und bei Team- und Schichtgesprächen von den Führungskräften des Konzerns zur Teilnahme aufgefordert. Auch Angehörige der Mitarbeiter konnten sich an der Aktion beteiligen. Die konzertierte Aktion wurde vom Vorstand unterstützt und neben  Betriebsärzten waren HR- und Gesundheitsmanager, Mitarbeiter der Kommunikation und Betriebsräte eingebunden. Flächendeckend wurden auf diese Weise 14.000 Mitarbeiter über eine Vielzahl diverser Medien angesprochen. Zum Einsatz kamen dabei neben Flyern, Postern, Großflächenplakaten und elektronischen Medien auch ein begehbares Darmmodell. Auch die Presse war sehr gut eingebunden. Zu der hohen Teilnahme- und Rücklaufquote der immunologischen Testsets trug auch ein gesondertes Erinnerungsschreiben bei, wenn der Test noch nicht durchgeführt wurde. Die Aktion wurde ausgezeichnet dokumentiert und ausgewertet. Die Jury zeigte sich bei ihrer Nominierung besonders beeindruckt von der außergewöhnlich hohen Akzeptanz der Aktion bei der gesamten Belegschaft und dem hochprofessionellen betrieblichen Gesundheitsmanagement bei ThyssenKrupp. Zudem lobte sie die exzellente Kommunikationsarbeit, die Einbindung anderer Abteilungen sowie die sichtbare Unterstützung der Konzernleitung.

2) Dr. Michael Winter, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF): „Darmkrebsvorsorge des ZDF"

Dr. Michael Winter

Die ZDF-Vorsorgeaktion im Mai 2011 wurde durch zwei Aktionstage für alle ZDF-Mitarbeiter eingeläutet. An der Vorsorgeuntersuchung konnten alle Mitarbeiter ab dem Alter von 40 Jahren teilnehmen. Während der Aktionstage gab es einen Infostand mit der Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und die Demonstration der Funktionsweise eines Endoskops. Die Aktion wurde durch eine Gewinnspielaktion mit Fragen zum Thema, einem begehbaren Darmmodell und durch professionelle Kommunikationsmaßnahmen wie Flyer begleitet. Die Bewerbung der Aktionen war hochprofessionell und sehr ansprechend gestaltet.  Persönlichkeiten wie ZDF-Intendant Markus Schächter, Gundula Gause und Claus Kleber wurden als Testimonials eingebunden.
Die Jury lobte die Durchführung der erfolgreichen Aktion und hob bei ihrer Nominierung besonders die Erstellung und Verwendung eines eigens konzipierten Fragebogens, mit dem zusätzliche Darmkrebsrisikofaktoren erhoben wurden, hervor. Dieses innovative Konzept sei vorbildlich und beispielgebend für andere Aktionen.

 

3) Claudia Sigl und Uschi Doreth, Sparkasse Nürnberg: „Darmkrebsvorsorgeaktion 2011"

 
 Uschi Doreth Claudia Sigl

Die Darmkrebsvorsorgeaktion 2011 der Sparkasse Nürnberg fand nach 2007 zum zweiten Mal statt. Alle Mitarbeiter der Sparkasse Nürnberg und ihrer Tochterunternehmen konnten unabhängig vom Alter kostenlos teilnehmen. Angehörige konnten zu vergünstigten Konditionen an der Vorsorgeaktion partizipieren. Die Führungskräfte händigten die Anschreiben zur Teilnahme an der Vorsorgeaktion persönlich an die Mitarbeiter aus. Die Kommunikation der Aktion war professionell. Es fand zudem ein Gesundheitstag statt, bei dem auch Sparkassenkunden von der betrieblichen Präventionskampagne profitieren konnten. Der Erfolg der Darmkrebsvorsorge zeigte sich in einer hohen Teilnahme an der Aktion und an einer sehr guten Rücklaufquote der ausgegebenen Testsets.
Die Jury lobte bei ihrer Nominierung die Einbindung der Darmkrebsvorsorge in ein umfassendes und ganzheitliches Gesundheitsmanagement mit vielseitigen Aktionen und Angeboten wie Hautkrebs-Screening, Gedächtnis- und Entspannungstrainings sowie der Schlaganfall-Prävention. Besonders hob die Jury die hervorragende Einbindung von Führungskräften und die Betonung der Verantwortung von Vorgesetzten für ihr Personal hervor.